Bundesinnenminister Schäuble hat die "Heimattreue Deutsche Jugend" verboten. Das war auch bitter nötig, wie man schon klar erkennen kann, wenn man den zugehörigen Wikipedia-Artikel liest und man weiß ja, dass die Wiki von Faschos unterwandert ist!Wir lesen dort also, dass die HDJ hundert Mitglieder hatte. Bundesweit! Lieber Leser, können Sie sich diese gewaltige Masse vorstellen - 100 im ganzen Bundesgebiet. Das macht ja im Durchschnitt so circa 7-8 Mitglieder pro Bundesland. Eine echte, wirkliche Gefahr, welcher der Staat in Person des Bundesinnenministers heldenhaft entgegen tritt und der ganz gewiß nur durch ein Verbot überhaupt begegnet werden kann. Immerhin hat die HDJ ja in ihrem knapp 20jährigen Bestehen pro Jahr etwa 5 Mitglieder gewonnen. Das sind ja schon in jedem dritten Bundesland einer in zwölf Monaten! Ein ganzer! Alarmierend!
Aber es wird noch besser - die HDJ hielt Schulungen ab, die Themen wie der Vertreibung der Deutschen nach 1945 und dem Bombenangriff auf Dresden gewidmet waren. Das ist ja nun wirklich unerhört. Wie kann man sowas nur thematisieren, frage ich Sie, lieber Leser? Am Schluß heißt es noch, dass es deutsche Opfer gab und nicht jeder Deutscher der bei Kriegsende lebte ein Verbrecher war - wenigstens ein potenzieller!
Und dann: Man liest, dass die Jungen ein Grauhemd oder eine Jngenschaftsjacke trugen und die Mädchen eine Mädelbluse und einen blauen, langen Rock. Waren die nicht gender-gemainstreamt? Werden sie etwa nicht durch die diesbezgüliche EU-Richtlinie 4711/0815 im Gewissen gebunden? Mindestens die Hälfte der Jungen hätte Röcke tragen müssen!
Aber glücklicherweise haben wir ja einen law-and-order-Innenminister Schäuble, der ja neben moslemischer Kultubereicherung auch mal wieder was verbieten muss: Und da macht sich ein kleines Verbot in einem Bereich, der keine Lobby hat, doch ganz gut und Applaus aller Seiten ist sicher. Außerdem erinnern wir uns auch immer gerne an unsere Heldin Andrea Röpke, der es gelungen ist unter Einsatz von (fast) Leib und Leben die HDJ der Öffentlichkeit vorzustellen. Und Frau Röpke muss es wissen, immerhin lebt sie von echten und vermeintlichen Neo-Nazis, indem sie entrüstet darüber berichtet. Aber nun ist die Gefahr gebannt, das Sommerlager der HDJ in Güstrow oder anderso fällt aus und die Republik atmet auf und der "Kampf gegen Rechts" hat wieder einen kleinen Lebensimpuls sowie ein Stückchen Existenzberechtigung gewonnen - imerhin gibt es mehrere Leute pro Bundesland, die der HDJ angehört haben! Also, die linken Reihen fest geschlossen - wo ist der nächste imaginäre Feind?
(Mag gut sein, dass es um die HDJ nicht schade war, ich habe keine Ahnung. Aber dass sich hier mal wieder ein Kämpfchen gegen Rechts austobt, das ziemlich viele äußerst gewünschte Nebeneffekte hat, dürfte klar sein. Ob es die eigentlichen, konkreten Maßnahmen auch gäbe, wenn man auf die gewollten Begleiterscheinungen verzichten wollte - man darf darüber nachdenken.)












