Sonntag, 6. März 2011

Am Sonntagmorgen

Was der Diözesananhang alles so hergibt:

Dein Tag, o Herr, uns hell anbricht
nach dieser Woche Sorgen.
Es strahlt uns auf in seinem Licht
ein neuer Ostermorgen
und kündet, daß wir sind erlöst
durch deinen Tod und neu getröst
durch deine Auferstehung.

Ein Tag des Friedens hebt nun an,
der Gnade und der Güte.
Dein Heil, das du uns kundgetan,
in uns allzeit behüte.
Und gib, daß deiner Wahrheit Licht
in unserm Leben aufgericht
und wachsam sei geborgen.

Laß uns empfangen, Herr, dein Wort
in gläubigem Vertrauen.
Und auch dein Brot, der Liebe Hort,
laß kosten uns und schauen.
Und daß wir eines Sinnes sei'n,
dich unsern Herrn, zu benedein,
das schenke uns in Güte.

Gelobet seist du, Gott und Herr,
am Tage deiner Gnaden.
Dein Heil zu schaun und deine Ehr,
hast du uns all geladen.
Dir, ewger König aller Zeit,
sei Preis und Ruhm und Herrlichkeit
im Himmel und auf Erden.

(Marie Luise Thurmaier, 1941)