Montag, 28. März 2011

Der erste grüne Ministerpräsident

... steht uns ins Haus: Winfried Kretschmann. Von seiner Existenz hörte ich erstmals letzte Woche etwas durch einen Artikel in der FAZ.

Was mich selbst irritiert: Mich freut die Sache durchaus ein bisschen. Zweifellos hätte ich ihn nicht gewählt - auch dann nicht, wenn ich wählen gehen würde (was ich aus grundsätzlichen Erwägungen in der Regel nicht tue). Aber dennoch macht er einen sympathischeren Eindruck als die ewig gleichen Gesichter von CDU/CSU, SPD und FDP, deren Politik sich wenig unterscheidet, die sich aber umso lauter beschimpfen (müssen). Geben wir ihm mal eine Chance, dem neuen MP und schauen mal, was aus der "Bürgergesellschaft" wird, die er anstrebt. Das Wort weckt jedenfalls Erwartungen! Hoffen wir mal, dass es nicht nur bedeutet, hier und da einen Volksentscheid durchzuführen, sondern auch mehr echte Verantwortung für den Einzelnen - für sich selbst und für die Gemeinschaft. Bisher standen die Grünen dafür nicht unbedingt.

Kommentare:

Florianus hat gesagt…

habe bei domradio gelesen, dass der "Neue" Mitglied in unserem Diözesanrat und im ZDK ist ...

.U. hat gesagt…

http://sensuumdefectui.blogspot.com/2011/03/was-wir-von-kretschmann-zu-erwarten.html

Nikodemus hat gesagt…

Nagut, aber mit was wird uns W.K. "beschenken", was wir nicht schon durch die CDU-Regierungen bekommen haben. Ich sehe da eigentlich nichts am Horizont, was der Rede wert wäre.

Arminius hat gesagt…

Der Niedergang der ?DU ist alternativlos. Erst auf ihren Trümmern wird etwas Neues entstehen können, eine neue Partei, die zur Abwechslung mal die Interessen des deutschen Volkes vertritt.

Die ehemalige FDJ-Sekretärin im Bundeskanzleramt hat bereits verlauten lassen, daß sie ihren Linkskurs nach diesem Wahldebakel forcieren wird. Soll sie. Das beschleunigt ihren Niedergang.