
Zu seinem 70.Todestag - seinem Martyrium - ein Auszug aus seiner Schrift "Jedem ist der Weg gewiesen", wie er sich heute im Brevier findet, leicht angepasst.
Es gibt keinen Menschen unter der Sonne, der nicht das Glück suchte. Bei allem, was wir tun, haben wir das Glück in dieser oder jener Form als Ziel vor Augen und streben ihm von Natur aus zu. Das Glück aber, das nicht auf der Wahrheit gegründet ist, kann ebensowenig von Dauer sein, wie die Unwahrheit von Dauer ist. Allein die Wahrheit ist das zuverlässige Fundament des Glücks, für den einzelnen Menschen wie für die gesamte Menschheit.
Der Blick des Ungläubigen reicht nicht weiter als bis zum Sarg. Er kann der rein stofflichen Welt nicht entrinnen. Schaut euch diese Menschen an, die im tiefsten Materialismus befangen sind: Sie wagten es, der Menschheit das Glück zu verheißen. Alles, was die Welt geben kann, reicht doch für den Menschen nicht aus. Alle diese Güter haben doch ihre Grenzen. Sie enttäuschen und wecken das Verlangen nach einem größeren, dauerhaften Glück.
Die Gottesmutter sagte in der Stunde der Verkündigung: "Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast." Wie Gott es will, so soll es geschehen. In diesem Wort ist die ganze Glückseligkeit, aber auch unsere Aufgabe hier auf Erden eingeschlossen.
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